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Literaturempfehlungen

  Niebuhr, M.: Interviews mit Demenzkranken

  Wojnar, Dr.: Ernährung in der häuslichen Pflege Demenzkranker

  Gedicht  "Wenn ich einmal dement werde..."

Maren Niebuhr 

Interviews mit Demenzkranken: 

Wünsche, Bedürfnisse und Erwartungen aus Sicht der Betroffenen.

Eine Qualitative Untersuchung zur subjektiven Lebensqualität von Menschen mit Demenz. 2004

"Mit dieser Broschüre möchte das Kuratorium Deutsche Altershilfe der Öffentlichkeit Interviews vorstellen, die Maren Niebuhr im Auftrag der Alzheimer Gesellschaft Bochum e.V. und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Modellprogramms „Altenhilfestrukturen der Zukunft“ mit demenzkranken Menschen durchgeführt hat. 

Die hier vorliegenden Interviews sind gute Beispiele dafür, dass es sich lohnt und möglich ist, mit demenzkranken Menschen zu sprechen. In einer sehr anschaulichen und eindrucksvollen Art wird uns das Leben von Menschen mit Demenz näher gebracht.

Die Interviews beweisen auch, dass diese Menschen durchaus in der Lage sind, ihre Wünsche und Bedürfnisse deutlich zu formulieren. Mit den Erkenntnissen, die aus den Gesprächen gewonnen werden, lässt sich die Lebensgeschichte eines Demenzkranken besser verstehen und somit seine Begleitung und Unterstützung individuell gestalten. 

Sie sind ein weiterer Beitrag, um Türen zu öffnen und die Persönlichkeit eines Menschen mit Demenz bis zu seinem Lebensende zu stärken, zu schützen und zu erhalten."

(Literatur: KDA, 2004)

(Literatur: Niebuhr, M.: Interviews mit Demenzkranken. 2004; S. 65, 69)

Kuratorium Deutsche Altershilfe; 2004 (Reihe: vorgestellt, Band 71)

ISBN: 3-935299-65-6

205 Seiten

--  14,50 €uro  --

Bezugsadresse:

Alzheimer Gesellschaft Bochum e.V.

Universitätsstraße 77 // 44789 Bochum

Telefon:

  0234 // 33 77 72 

Fax:

  0234 // 33 24 43

E-Mail:

  info@alzheimer-bochum.de

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"Alzheimer Gesellschaft empfiehlt hilfreiche Broschüre"

Inhalte der Broschüre:

„Ernährung in der häuslichen Pflege Demenzkranker“ – eine neue Broschüre informiert mit nützlichen Tipps und Tricks über hilfreiches Vorgehen bei der Bewältigung von Ernährungsproblemen. 

Autor:

Herr Dr. Wojnar, Neurologe aus der Dementenbetreuung bei „pflegen und wohnen“ in Hamburg

Finanzierung:

Barmer Ersatzkasse

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"Gedicht"

Wenn ich einmal dement werde...

Soll mein Leben einfach und überschaubar sein. Es soll so sein, dass ich jeden Tag das gleiche mache jeden Tag zur gleichen Zeit.

Wenn ich einmal dement werde...

Musst Du ruhig zu mir sprechen, damit ich keine Angst bekomme und nicht das Gefühl entsteht, dass Du böse mit mir bist. Du sollst mir immer erklären, was Du tust.

Wenn ich einmal dement werde...

Kann ich vielleicht nicht mehr mit Messer und Gabel essen, aber bestimmt sehr gut mit den Fingern.

Wenn ich einmal dement werde...

Und Panik bekomme dann bestimmt, weil ich an zwei Dinge gleichzeitig denken soll.

Wenn ich einmal dement werde...

Bin ich meistens leicht zu beruhigen; nicht mit Worten, sondern indem Du ganz ruhig neben mir sitzt und meine Hand ganz fest hältst.

Wenn ich einmal dement werde:

Habe ich das Gefühl, dass andere mich schwer verstehen, und genauso schwer ist es für mich, andere zu verstehen.

Mach Deine Stimme ganz leise und sieh mich an, dann verstehe ich Dich am besten. Mach nur wenige Worte und einfache Sätze.

Wenn ich einmal dement werde...

Sieh mich an und berühre mich, bevor Du mit mir sprichst. Vergiss nicht, dass ich oft vergesse.

Wenn ich einmal dement werde...

Möchte ich Musik von damals hören, doch ich habe vergessen, welche. Erinnere Du Dich, und lass sie uns zusammen hören. Ich mag gern singen, jedoch nicht allein.

Wenn ich einmal dement werde...

Denke daran, dass ich nicht alles verstehe, doch mehr als Du manchmal denkst.

Verfasser: unbekannt